FAMILIENKRIEG

Familienkrieg

Reinhard Schneider  —  D 2002  —  3 x 44 Min

Darmstadt  —  Rex Kino  —  16:00 Uhr
Im Gespräch: Regisseur Reinhard Schneider

Kinoevent: Erstmalig auf der Leinwand

In einer Familie in Niederbayern entwickelt sich der 17-jährige Sohn Simon zum strammen Nazi. Die Kamera ist nah dran: an Simon, an seiner Mutter, an der Dynamik der Familie. Mit jeder Szene steigert sich die Beklemmung in diesem „Familienkrieg“. Die Konstellation zwischen den Menschen erscheint tragisch. Was man am Anfang noch für eine aufgeklärte Argumentation der Mutter gegenüber dem Brüllen ihres Sohnes halten mag, stellt sich spätestens in der dritten Folge als Provokation heraus, auf die der Sohn nicht anders reagieren kann, als das Filmteam anzuflehen: „Bringt sie weg, sonst bring ich sie um! Macht was!“ Was tun, als Filmteam? Ein Film über Liebe, Hass und das Filmemachen.

Unsere Empfehlung: Ein intensives Filmwerk, das als Beitrag zu den Mechanismen der Radikalisierung aktueller nicht sein könnte. Das Werk bietet einen Einblick in die vielschichtigen Rollen der Filmemacher und der Komplexität der Wirklichkeit, mit der sie filmisch umgehen.

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